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Refinder – Vernetzt Daten wie menschliche Gedanken

Dezember 8, 2010

Was mit einem Forschungsprojekt begann wird nun zu einem Produkt: die Softwarelösung Refinder unterstützt Menschen dabei, den Überblick im Information Overflow zu behalten. Refinder ist ein persönlicher Assistent, der versteht woran der Benutzer gerade arbeitet und Wege zu relevanten Informationen anzeigt. Der Einstieg erfolgt über die Website www.getrefinder.com. Nachdem man dort ein Benutzerkonto angelegt hat, kann man Refinder verwenden um Informationen aus verschiedenen Anwendungen zu vernetzen. Daten aus der täglichen Office-Arbeit werden nach ihrer Bedeutung analysiert und können kategorisiert und vernetzt werden. Refinder verknüpft digitale Dateien nach dem Vorbild menschlicher Gedanken: E-Mails, Kontakte, Termine, Dateien und Web-Seiten kommen an einem Ort zusammen und können wiedergefunden werden. Dabei bleiben alle Dateien wo sie sind – Refinder merkt sich nur die Assoziationen. Wenn man nun die Verknüpfungen verwendet, kann man von einem Projekte oder Termine mit einem Klick relevante Dokumente wiederfinden. Die Firma Gnowsis gibt an, dass man dadurch bis zu 30 Minuten pro Tag schneller ist, und man muss keine Suchmaschine benutzen.

Die darunterliegende Technologie stammt aus dem NEPOMUK EU Projekt und imitiert das menschliche assoziative Denken. Refinder baut auf freien Semantic Web-Standards, Methoden der künstlichen Intelligenz und eigens entwickelten Verfahren auf. Mittels Textanalyse werden die persönlichen Daten am Arbeitsplatz sowie innerhalb verwendeter Web-Applikationen analysiert und relevante E-Mails, Kontakte, Dokumente, Termine und Webseiten vorgeschlagen. Die Applikation wird als Software-as-a-Service Lösung (Mietsoftware im Internet) inklusive Plug-Ins in Office-Anwendungen angeboten.

Auf der CeBIT 2010 wurde Refinder als Testversion nur für eingeladene Nutzer vorgestellt. Ab dem 1.Dezember 2010 wird das System der breiteren Öffentlichkeit im Rahmen einer Beta-Test Phase angeboten. Ein kostenloses Benutzerkonto für die Beta-Version kann unter www.getrefinder.com angelegt werden und bietet neben dem Zugang zur Online-Plattform auch Konnektoren (Plug-Ins) für Outlook®, Internet Explorer®, Firefox® und den file browser für Windows®.

Ich habe einen der Jungunternehmer dahinter, Leo Sauermann, im Rahmen seiner Forschungsarbeit kennen gelernt und anlässlich des „Limited Beta-Starts“ von Refinder getroffen und ihn gefragt, wie man damit dem Information-Overflow Einhalt gebieten kann.

Interview mit Gründer Dr. Leo Sauermann 

Dr. Leo Sauermann

Dr. Leo Sauermann (c) Gnowsis

Isabella Mader: Herr Dr. Sauermann, wie sind Sie auf die Idee gekommen eine Softwarelösung wie Refinder zu entwickeln?

Leo Sauermann: Ich habe einfach ständig Dinge vergessen. Ich konnte mir zum Beispiel den Namen der aktuellen Freundin meines besten Freundes nicht merken. Damit es dann zu keinen unangenehmen Momenten kommt, habe ich angefangen, mir solche Sachen aufzuschreiben und versucht sie in Zusammenhang zu bringen. Ok, aber dann hab ich gemerkt, dass es keine passende Software gibt, die mich bei meinem Problem unterstützen würde. Eine Lösung, wo ich Dinge miteinander verknüpfen kann, wie im meinem Kopf. 2002 habe ich auf der TU Wien das Semantic Web kennen gelernt und dachte mir: das ist es. Ich hab dann Microsoft Outlook mit einem Wiki und dem Semantic Web zusammengemischt und gesehen – das ist richtig gut. 2003 hatte ich dann meine Diplomarbeit über den Semantic Desktop fertig. Ich hab dann geshen – ich bin nicht allein. In ganz Europa gibt es Forscher die auch daran arbeiten, etwa meinen Mitgründer Bernhard Schandl. Seit damals habe ich nicht aufgehört, das Ding ständig weiterzuentwickeln.

Isabella Mader: Sie wollten also bestehende Informationen besser vernetzen?

Leo Sauermann: Es geht uns darum, die Informationsflut, die täglich auf uns zufliesst, besser zu verwalten. Sie kennen das bestimmt auch Frau Mader: Sie erhalten täglich mehrere hundert E-Mails, haben Termine die Sie wahrnehmen, mehrere Projekte an denen Sie arbeiten, dazu unzählige Dokumente, Webseiten die man für die Arbeit braucht … und nur in Ihrem Kopf kommt alles zusammen. Wenn Sie sich dann – zum Beispiel – für einen Meeting vorbereiten, müssen Sie darüber nachdenken, was es alles dazu gibt. Vielleicht gibt es eine Agenda als Word-File oder ein To-Do, aber Sie müssen sich erinnern das es da etwas gab und wo es ist. Das ist alles mühsam und wir vergessen dabei oft auf wichtige Sachen. Dabei hätten Sie ja alle Daten irgendwo. Mit Refinder bieten wir eine Lösung, die alle digitalen Informationen des Nutzers analysiert, Verbindungen herstellt und an einem Ort gebündelt zur Verfügung stellt. Die Dinge kommen also zusammen. Hyperlinks führen zu allen relevanten Dokumenten, Webseiten, Kontakten und Emails. Man kann es sich wie ein „Navigationsgerät für Information“ vorstellen. Sie haben eine Informationslandschaft – inklusive Wissenssumpf und Informationsflut – der Refinder führt sie wie ein Navi von einem Ort weiter zu den relevanten Informationen. Somit können wir den Nutzer von diesem kognitiven Stress entlasten. Die Flut wird nicht weniger – sie wird überschaubarer.

Isabella Mader: Wer kann davon profitieren? Ich meine – wer ist die genaue Zielgruppe und der typische Anwender von Refinder?

Leo Sauermann: Als Jungunternehmen adressieren wir zuerst Verantwortungs- und Entscheidungsträger in kleinen Unternehmen, später Enterprise-Kunden. Am Ende bringt es aber jedem Wissensarbeiter was, der E-Mails und Dateien hat. Bei Führungskräften und Projektmanagern die täglich mit unterschiedlichen Projekten konfrontiert sind, herrscht momentan der größte Leidensdruck. Dieser Personenkreis verwaltet Daten sowohl in unternehmensweiten Datenbanken als auch individuell. Das „Öffnen einer Sache“ dauert zum Beispiel zwischen 20 und 60 Sekunden und es passiert etwa 100 mal pro Tag. Schnelles Wiederfinden ist somit ein bedeutender Zeitfaktor. Daher betrachten wir diese Gruppe – inklusive Assistenten – als primären Markt. Wir bekommen aber auch viele Anfragen von Freunden die Kreative sind, also Designer oder Forscher.

Beim Vertrieb konzentrieren wir uns am Anfang auf Klein- und Mittelbetriebe oder Freelancer. Zuerst hier bei uns in Österreich, Deutschland, Schweiz, dann Europa und später USA.

Isabella Mader: Wie genau sind jetzt Unternehmen von diesem Problem der immer höher werdenden Informationsflut betroffen? Wie hoch schätzen sie die Kosten für diese Problematik ein?

Leo Sauermann: Die Informationsflut ist enorm, und es gibt kaum Ausbildung wie man damit umgeht. Sie wissen das ja eh am besten, sie unterrichten einen Lehrgang auf der Donau-Uni Krems über das Thema. Wir haben uns selbst die Frage gestellt und sind auf eine Studie von Michael K. Bergman über „Untapped Assets“ gestossen, der hat ganz gute Zahlen gesammelt. Im EU Projekt NEPOMUK und durch Studien die wir selber in Gnowsis gemacht haben, sehen wir dass Wissensarbeiter bis zu 45 Prozent ihrer Arbeitszeit mit nicht produktiver Dokumenten- und Datenverwaltung verbringen. Sehr eindrucksvoll ist auch diese Zahl vom Michael K. Bergman: 7,5 Prozent aller Dokumente in Unternehmen sind falsch abgespeichert und werden nie wieder gefunden. In Summe geben Unternehmen 15 Prozent aller Ausgaben für das Handling von Informationen aus – das schließt auch das Schreiben von Berichten ein.

Das für mich absolut irrwitzige ist aber, dass es den verbreiteten Irrglauben gibt, dass Desktop-Suchmaschinen das Problem lösen würden. Es gibt seit ein paar Jahre sehr gute Studien die belegen dass 85% aller Menschen Desktopsuchmaschinen nicht einsetzen – weil wir als Menschen lieber Pfaden folgen und stöbern als zu suchen. Die bestehende Denkweise der Menschen wird nicht unterstützt. Das ist auch seit ein paar Jahren – etwa 2004 – bekannt, mit Refinder gehen wir das Problem jetzt an.

Isabella Mader: Interessant, und was ist der unmittelbare Nutzen von Refinder für die Einzelperson oder das Unternehmen?

Leo Sauermann: Ausgehend von den Studien schätzen wir, dass durch den Einsatz von Refinder die Zeit für die Suche und das Verwalten von Informationen um etwa 30% reduziert wird — dies bedeutet eine Zeitersparnis von etwa 30 Minuten pro Arbeitstag. Umgelegt auf den Stundensatz für einen Wissensarbeiter kann damit sparen – sagen wir 50 Euro pro Tag bei einem selbständigen Freelancer. Dem gegenüber stehen die Kosten für die Software – die Kunden die wir bisher befragt haben würden ungefähr €200 Euro pro Jahr dafür zahlen. Insgesamt rechnet es sich so für den Kunden. Viel wichtiger ist aber die Sicherheit dass ich die wichtigen Dokumente finde, die ich brauche. Und noch viel schöner ist, dass man sich endlich die Zusammenhänge aufschreiben kann. Es spart also nicht nur Zeit, sondern auch Ärger wenn ich wieder mal nichts finde.

Der Refinder zieht ja auch los und sucht relevante Informationen – da habe ich auch die Chance, dass er ein Dokument findet dass ich völlig vergessen hätte. Dadurch heben wir wieder ein wenig von dem Schatz an Information der da ist, aber sonst nicht gefunden wird.

Isabella Mader: Wie geht es weiter?

Leo Sauermann: Stetig weiter, wie bisher. Wir hatten das System bei einer Hand voll Testbenutzer seit 2006 im Einsatz, darüber habe ich auch meine Dissertation geschrieben. Die geben das nicht mehr her. Wenn man einmal angefangen hat, will man nicht mehr zurück. Das war im NEPOMUK EU Projekt und noch zu der Zeit als im am DFKI in Deutschland gearbeitet habe. Jetzt öffnen wir Refinder für 1000 weitere Test-Benutzer, wir sind schon gespannt, wie die es verwenden werden. Wir machen Interviews mit den Benutzern, da lernen wir viel über den Nutzen und was wir an der Software ändern sollten. Etwa Termine – da war ein sehr starker Bedarf zu spüren. Wir arbeiten professionell daran weiter, und so Gott will, hilft der Refinder dann bald mehr Menschen, ihre Sachen wiederzufinden.

plugin Firefox sidebar (c) Gnowsis

Screenshot vom Firefox Plugin (c) Gnowsis

Die BETA Version von Refinder wurde am am 1.Dezember 2010 im Rahmen des Vienna Semantic Web Meetups vorgestellt und nach einer Woche waren knapp 200 neue Benutzer registriert. Es gab einen weiteren Artikel über Refinder auf der Futurezone: http://www.futurezone.at/stories/1664740/

Mehr Informationen und Fotos vom Release Event sind unter http://www.gnowsis.com/about/blog/2010/12/02/release-refinder-beta zu finden.

Nachsatz: Eine Frage noch aus Neugier: Cocktail Roboter?

Leo Sauermann: Ja, wir hatten einen Bekannten gesponsert, dass er seinen Cocktail Roboter zu unserer Release-Party am 1.Dezember bringt. Der Robomoji hat dann auch, zur Freude aller und sehr eindrucksvoll, Cocktails gemischt. Ein Österreichisches Unikat.

Isabella Mader: Danke für das Gespräch.

Video, noch mit dem ursprünglichen Namen Cluug, der jetzt zu Refinder wurde:

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Studie: Kunden mit Social Media Aktivitäten von Unternehmen unzufrieden

August 23, 2010

Einer Studie des BSI (Brand Science Institute) und einem Artikel von Netathlet ist zu entnehmen, was als Verdacht in der Social Media Szene und bei Kunden die längste Zeit vorhanden ist: Die Social Media Aktivitäten von Unternehmen lassen stark zu wünschen übrig.

83% der Befragten beklagen, dass die Social Media Aktivität reine Marketingzwecke zu verfolgen scheine (was geradezu kontraproduktiv, also nervend wirkt) und drei Viertel der Befragten attestierten den Unternehmen mangelndes Interesse, in Dialog zu treten.

Während 58% der Befragten die Social Media Kanäle bereits nutzen, um Rückfragen, Anregungen oder Beschwerden zu kommunzieren, sind 61% der Befragten darüber unzufrieden, dass ihre Eingaben entweder nicht oder in 47% der Fälle nur mit einem lapidaren Verweis an den Kundendienst beantwortet wurden – was zeigt, dass  die Prozesse noch nicht passend umgestellt sind.

Beim jüngsten Digitalmarketing-Kongress (wir haben hier berichtet) ergab sich der gleiche Tenor – bei der Verleihung der IAB Awards für Digitalmarketing wurde heuer kein Preis in Gold vergeben, weil keine der Kampagnen gold-würdig befunden wurde!

Viele Unternehmen haben noch nicht umgesetzt, dass es sich bei Social Media um ein professionelles drittes Standbein der Unternehmenskommunikation (neben klassischem Marketing & klassischer PR) handelt. Anders als bei klassischem Marketing und klassischer PR werden hier aber vorrangig nicht Kampagnen gefahren (wohl auch), aber allen voran Kommunikationsbeziehungen aufgebaut. Hier ist also nicht in Hochglanzinserate oder Pressekonferenzen zu investieren, sondern in kompetentes Kommunikationspersonal, das sympathisch am online Dialog teilnimmt – und zwar dauernd.

Web 2.0: Das Kommunikationsmonopol ist gefallen

Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir einen berufsbegleitenden Lehrgang ins Leben gerufen, der professionelle Unternehmenskommunikation 2.0 vermittelt – die Szene braucht das wie einen Bissen Brot. Viel zu viel Unsicherheit und plumpe, fast kontraproduktive Maßnahmen werden gesetzt und Schaden angerichtet, weil zu wenige Profis da sind. Wenn die vielen guten Leute der Szene einen herzeigbaren Kompetenzausweis brauchen, dann wäre das ebenfalls eine gute Möglichkeit, sich mit einem Lehrgang aufzustellen. Jedenfalls ist es eine Investition in eine persönliche berufliche Zukunft, die stattfinden – und in dieser nahen Zukunft werden dringend sehr viele gute Social Media Leute gebraucht 😉 …

Der Lehrgang hat TeilnehmerInnen aus D/A/CH – etwa zur Hälfte wird die Teilnahme auch zumindest anteilig von den Arbeitgebern finanziert, die sich das Know-how damit ins Haus holen wollen, um die Social Media Programme, die ihnen von Agenturen angeboten werden, kompetent beurteilen bzw. erfolgreich selbst tätig werden zu können.

Viel wird am Markt angeboten, suchen Sie jedenfalls etwas, das nicht aus dem klassischen Marketinghintergrund kommt und etwas, das Ihnen einen herzeigbaren Kompetenzausweis bietet (einen Abschluß – bitte in Ihrem eigenen Interesse kein Seminar-„Tourismus“ – also Ansammeln vieler kleiner Einzelseminare in diesem Zusammenhang).

Das Grundproblem in Unternehmen ist, dass Entscheider sich noch unsicher fühlen (natürlich, Erfahrungswerte fehlen völlig), und es sind auch nicht genügend Experten da, die dieses dritte Standbein der Unternehmenskommunikation integriert mit Marketing & PR kompetent leiten. Und weil zu viel schief gehen kann (tatsächlich!), macht man im Zweifel wenig oder Halbherziges. Und das rächt sich. Ihr Unternehmen ist bereits im Web 2.0, Sie werden diskutiert, Sie werden gevotet, ob Sie das wollen oder nicht. Die Frage, ob Sie teilnehmen sollen oder nicht, stellt sich deshalb nicht mehr.

Selbst wenn Social Media Aktivitäten extern vergeben werden, sollte im eigenen Haus die Kompetenz vorhanden sein, die angebotenen Vorgehensvorschläge zu beurteilen. Im Dutzend laufen bei mir die Anfragen ein: „Kannst Du das einmal ansehen, das kommt mir unausgegoren vor“ oder „Da haben wir letztens viel Geld in den Sand gesetzt, viel Aufwand, null Effekt“, usw. Dann sieht man sich die Vorschläge an, die als Präsentation bei diesen zumeist Großunternehmen oder Konzernen vorgelegt werden und es stellt einem die Haare auf. Mehr als ein „Toys R Us“ der Social Media Instrumente ist da sehr oft nicht. Wie die Kinder im Spielzeugladen zeigen die Kampagnenanbieter auf die verschiedenen Tools „Schau, das gibt’s und das gibt’s auch und das hier, das ist auch toll …“. Konzeptlos, nicht zielgerichtet, Dialoggruppen nicht berücksichtigt, Kampagnendenken, chaotisch – so als würde bei Social Media das systematische Planen von Vorgehensweisen wie sonst auch in der Unternehmenskommunikation plötzlich vergessen werden. Verständlich, dass Entscheider in Großunternehmen sich dann zieren – es ist auch überwiegend nicht ansprechend, was da geboten wird.

Ein Nebenschauplatz, aber trotzdem Massenphänomen: Social Media darf nichts kosten – facebook kostet ja auch nichts … Nun, dann viel Spaß! Arbeitszeit von Profis zur Betreuung Ihres Social Media Auftritts wird nicht gratis sein, und die bestehenden Mitarbeiter machen es auch nicht in der 3 von 4 unbezahlten Überstunden “eben mal so mit”. Dann wird es schlecht sein, so etwas darf gar nicht funktionieren.
Dazu 2 Zitate:
Ohne Investment kein Return.
Und auf Wienerisch: “Ohne Geld ‘ka Musi.”

Social Media braucht Budget wie Marketing und PR auch. Basta.

Der erwähnte Lehrgang fährt die besten Vortragenden auf, das die Social Media Szene in Österreich zu bieten hat, mit dem Who is Who internationaler Auftraggeber in den Referenzlisten – sowie die Vordenker und Insider erfolgreicher Social Media Programme. Die Ausbildung umfasst auch die Grundlagen klassischen Kommunikationsmanagements, auch hier mit Top Stars aus PR Verband, Medienunternehmen und Journalismus. Netzwerken also gleich inbegriffen ;-).

Eckpunkte: 4 Semester berufsbegleitend, 10 Präsenzmodule, Rest Fernstudium
Lehrgangsbezeichnung: International Information & Communication Management (MSc Abschluss)
Modernes didaktisches Konzept: kein  typisches Auswendiglernen, die Absolventen verfügen am Ende des Studiums über 10 herzeigbare Praxisprojekte
Vorteil: 2 Wahlfächer zum individuellen Anpassen an eigene Interessen/Notwendigkeiten, spezielle Fachvertiefung interkulturelles Management und Kommunikation (fast jedes Unternehmen hat weltweit verteilte Kunden, Lieferanten, Teams, Niederlassungen).
Link zum Lehrgang: http://www.donau-uni.ac.at/wuk/icm
Für Details, Fragen und Infos: icm.course[at]donau-uni.ac.at

Ich denke mir immer – und habe das auch selbst so gemacht:
Erfolg ist kein Geheimnis, eher eine Form von Entscheidung der konsequenten Investition in sich selbst.

Happy day

Wimblogger
Isabella Mader

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How-to-blog: Blog anlegen in 9 Schritten

Juni 28, 2009

Gerne beantworte ich die Frage danach, wie ein WordPress Blog angelegt werden kann – einer, der nur für einen definierten Teilnehmerkreis ist und auch von Suchmaschinen nicht indiziert wird, und einen, der öffentlich einsehbar ist.

Ein Blog kann dabei als Tagebuch einer Person genutzt werden, das andere lesen und kommentieren. Oder es kann als virtueller Gesprächsraum verwendet werden, in dem alle Gesprächsteilnehmer schreiben und kommentieren.

Besonderere Vorteile von Blogs in der Teamkommunikation sind

– die Verschriftlichung von Wissen, das danach stichwortsuchbar/nachlesbar abgebildet ist

– Massenweise cc-Emails werden vermieden

– Eine per Mail beantwortete Frage nutzt einem Empfänger, sie hätte aber einer Reihe anderer Kollegen auch genutzt – deshalb: Fragen, die alle/viele interessieren, im Blog stellen und im Blog beantworten – Experten sparen so viel Zeit, weil sie Fragen dann nicht 17x (täglich), sondern nur einmal beantworten (Zeitrentabilität!).

Also, Blog einrichten ist wirklich einfach.

Schritt 1:

Account anlegen. http://de.wordpress.com/signup/

Wordpress Blog registrieren

Wordpress Blog registrieren

Schritt 2:

Blog-Bezeichnung festlegen und entscheiden, ob der Blog öffentlich sichtbar ist oder nur für einen definierten Nutzerkreis.

Wordpress Blog benennen

Wordpress Blog benennen

Schritt 3:

Profil speichern.

Blog Profil speichern

Blog Profil speichern

Schritt 4:

Registrierung abschließen: im Email den Bestätigungslink anklicken.

Blog bestätigen

Blog bestätigen

Ergebnis 😉 :

Blog eingerichtet

Blog eingerichtet

Hier nun auf View your site klicken, dann erscheint:

Der Blog ist eingerichtet

Der Blog ist eingerichtet

Schritt 5:

Jetzt wollen wir einen ersten Eintrag anlegen.

Dazu in der rechten Leiste in der Rubrik „Meta“ auf „Administration“ klicken.

ersten Artikel erstellen

ersten Artikel erstellen

und dann:

Blog Artikel bearbeiten

Blog Artikel bearbeiten

Schritt 6:

In diesem Administrationsumfeld lassen Sie jede Menge Dinge einstellen. Die Grafik zeigt die Übersicht besser als jeder Text:

Einstellungen

Einstellungen

Es empfiehlt sich, für jeden Blogartikel Tags anzulegen (siehe Grafik) und einer Kategorie zuzuordnen, damit später die Artikel besser gefunden werden können. Wenn es noch keine passende Kategorie gibt, einfach eine anlegen (siehe Grafik).

Artikel mit dem Button „Veröffentlichen“ freischalten (Feld rechts oben) – der Beitrag kann danach immer wieder verändert werden.

Schritt 7:

Zurück zur Startseite – eigenen ersten Artikel ansehen 😉

Startseite ansehen

Startseite ansehen

Und wenn unter Schritt 6 die Funktion „Layout ändern“ gewählt wurde und ein eigener Seiten-Header oder Logo gewählt wurde, kann das dann bereits so aussehen. Alles keine Zauberei :o) …

und fertig ;-) - jetzt andere zum Mitmachen einladen!

und fertig 😉

Schritt 8:

… und jetzt Leser und Interessenten einladen!

Schritt 9:

Blog bewerben:

von der eigenen Webseite verlinken, auf XING ins eigene Profil eintragen, in die persönliche Signatur eintragen, …

Fragen und Feedback bitte hier posten !

LG

Wimblogger

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Web 2.0 – The Machine is Us/ing Us

Juni 28, 2009

Richtig gut illustriert – Web 2.0 und die Hoffnung, dass wir die Informationsmengen doch in den Griff kriegen 😉

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Information R/evolution

Juni 26, 2009

Must see – for information professionals 😉

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Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – am 25.6. in Krems

Juni 22, 2009

WISSENnetworx gastiert am

Do, 25.06.2009 17.30 Uhr, in Krems an der Donau-Universität

http://www.wissennetworx.info/event/11433/

Teilnahme gratis.

Programm:

Josef Herget
Enterprise 2.0 – Social Software erfolgreich unternehmensintern einsetzen
Vielfach ist der Einsatz von Social Software in Unternehmen noch von Zufälligkeit geprägt und läuft mehr experimentell als kontrolliert ab. Um dem entgegen wirken zu können, wird in diesem Beitrag ein systematisches Vorgehensmodell vorgestellt:

Isabella Mader
Web 2.0 als Marketing- und Kommunikationsinstrument
Im Fokus dieses Beitrags steht die Frage, ob und in welchem Ausmaß Unternehmen auf die Entwicklungen und Herausforderungen des so genannten Social Web und das veränderte Konsumentenverhalten reagieren. Dazu wird ein Konzept zur Bestimmung des Nutzens in der externen Unternehmenskommunikation und für die Einbeziehung externen Wissens vorgestellt.

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Jenseits des Hypes – Verlagserfolg im Social Web

Juni 22, 2009

Interessante Präsentation:

Systematik im Zugang zu Web 2.0 halte ich prinzipiell für erfreulich, weil Web 2.0 so den Nimbus des Handgestrickten ablegt, wenn es um corporate Anwendungen geht. Im privaten Bereich ist Chaos ja recht lustig, im betrieblichen Umfeld braucht es Übersicht und Planung – Chaos als Geschäftsprinzip kommt nicht ganz so gut an. Wenn also Web 2.0 sich im Unternehmenseinsatz durchsetzen soll, dann werden konsequente und nachvollziehbare Konzepte gebraucht. Hier ist ein mögliches Beispiel.