Archive for the ‘informationsmanagement’ Category

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Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – am 25.6. in Krems

Juni 22, 2009

WISSENnetworx gastiert am

Do, 25.06.2009 17.30 Uhr, in Krems an der Donau-Universität

http://www.wissennetworx.info/event/11433/

Teilnahme gratis.

Programm:

Josef Herget
Enterprise 2.0 – Social Software erfolgreich unternehmensintern einsetzen
Vielfach ist der Einsatz von Social Software in Unternehmen noch von Zufälligkeit geprägt und läuft mehr experimentell als kontrolliert ab. Um dem entgegen wirken zu können, wird in diesem Beitrag ein systematisches Vorgehensmodell vorgestellt:

Isabella Mader
Web 2.0 als Marketing- und Kommunikationsinstrument
Im Fokus dieses Beitrags steht die Frage, ob und in welchem Ausmaß Unternehmen auf die Entwicklungen und Herausforderungen des so genannten Social Web und das veränderte Konsumentenverhalten reagieren. Dazu wird ein Konzept zur Bestimmung des Nutzens in der externen Unternehmenskommunikation und für die Einbeziehung externen Wissens vorgestellt.

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kostenloses Novell Webinar zu IT-Sicherheitslücken

Juni 19, 2009

26.6.2009, 14-15 Uhr:

Sicherheitslücken schließen im Team:

Wie Geschäftsprozesse mit IT-Richtlinien abgestimmt werden können

In diesem kostenlosen Webinar wird gezeigt, wie eine Basis für ein konsistentes Access Management geschaffen werden kann und wie man dieses schrittweise weiterentwickelt.

Zur Anmeldung geht’s direkt hier:

http://www.kuppingercole.com/events/n40054

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Warum die Balanced Score Card so oft scheitert

Juni 6, 2009

… weil sie oft zu viel Administration bringt, und das oft weil die Einführung zu wenig strategisch geplant und durchgehalten wird.

Mehr dazu hier:

http://www.cio.de/strategien/projekte/879323/index.html

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Beste Open-Source Tools

Juni 5, 2009

CIO zeigt eine Diashow mit Referenz zu einem PC-Welt Artikel über die besten Open-Source Tools.

Lesens-/sehenswert… – richtig klasse Anwendungen dabei (war nicht anders zu erwarten) – siehe besonders Slide 4

http://www.cio.de/news/cionachrichten/158264/index.html

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Innovative Bildersuchmaschine facesaerch.com

Mai 24, 2009

In der Pressemitteilung zum Launch wird die Nützlichkeit einer Fotosuchmaschine noch damit argumentiert, dass man sich vielleicht nach einem Meeting nicht an alle Gesichter erinnert.

Zu welchem Zweck auch immer – die Ergebnisse werden weniger im Google Stil als mehr im ipod oder iphone Stil angezeigt. Usability perfekt – keep it simple wurde tatsächlich umgesetzt.

Das Tool ist eine Entwicklung des österreichischen Entwicklers Franz Enzenhofer, der noch für eine ganze Reihe weiterer innovativer Würfe gut sein dürfte.

Das Tool feiert am 4.6.09 seinen ersten Geburtstag. HAPPY BIRTHDAY!

And now you go and check it out ;-). www.facesaerch.com

LG

Wimblogger

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Informationsinfarkt?

März 26, 2009

Horrorzahlen:  in der Studie “The Diverse and Exploding Digital Universe”werden Ergebnisse einer Datenmengenuntersuchung präsentiert:  aufgrund der Studienergebnisse wächst die digitale Informationsflut jährlich um 60% (!). Demnach wird bis 2011 ein Datenvolumen von rund 1.800 Exabyte (1,8 Zettabytes) erreicht werden. Dies entspricht einer Verzehnfachung gegenüber 2006 (!).

Die Datenmengen sind erklärbar, und kommen überwiegend aufgrund von Web2.0 Plattformen und Digitalkameras sowie Video- und Musikdownloads bzw. Uploads zustande.

Erstmals wird auch vom sogenannten “digitalen Schatten” gesprochen, also dem Datenvolumen, welches jede Person passiv hinterläßt, z.B. durch Online-Kreditkartenzahlungen oder durch Handybenutzung entstehen, durch gespeicherte Websuchen, individuelle Gesundheitsdaten oder digitale Aufzeichnungen öffentlicher Kameras. Der Untersuchung zufolge ist der digitale Schatten des Einzelnen mehr als doppelt so groß wie die Menge an Informationen, die wir täglich aktiv erzeugen (digitale Fotos, PC-Arbeit, E-Mails, …).

Die Informationsflut wird zunehmend zum Produktivitätsproblem: Wissensarbeiter werden in der Konzentration von Emails unterbrochen und lassen sich durchschnittlich alle 11 Minuten von einem Störfaktor wie zB einem eintreffenden Email unterbrechen (Basex Studie). Daraus entstehen hochgerechnete jährliche 650 Mrd. USD an Produktivitätsverlusten für verlorengegangene geistige Rüstzeiten durch nutzlose Unterbrechungen. Wie verbringt ein typischer Informationsarbeiter seinen Arbeitstag? Eine Untersuchung von Basex fördert folgendes Bild zutage (aus der erwähnten Basex Studie):

·         28 % Unterbrechung durch unwichtige und nicht dringende Ereig nisse, wie beispielsweise unnötige Emails

·         25 % Produktive Inhaltserstellung, inklusive Schreiben von Emails

·         20 % Besprechungen (Fühlst Du Dich einsam? Dann gehe zu Meetings …;-))

·         15 % Suche nach Informationen (Web, digitale und Papier-Ablagen)

·         12 % Denken und Reflexion

Potenziale zur Optimierung der persönlichen und organisatorischen Performanz sind also reichlich vorhanden (Herget/Mader, Persönliches Informationsmanagement: Wege aus der täglichen Informationsflut, Konstanz, 2008). Rechnen wir die hübsche Statistik oben auf einen normalen Tag um, dann bleibt nach 8 Stunden genau die Zeit für Denken und Reflexion nicht mehr … – oder findet als Überstunde(n) statt :-(. Der eigentliche Beschäftigungszweck als Überstunde – man hat tatsächlich den Eindruck, man käme erst zu den eigentlichen Aufgaben, wenn die meisten anderen nach Hause gehen …

Durch den nachvollziehbar bereits hohen Leidensdruck motiviert, gründeten Unternehmen wie Intel, Google und Microsoft kürzlich die Non-Profit-Organisation “Information Overload Research Group”. Einen ausführlichen Artikel der Computerwoche dazu gibt es hier.

Was aber ist nun die Konsequenz? Wie sehen Rezepte aus? Was leiten wir aus den Forschungsergebnissen ab? Was ist konsequent umzusetzen? Nun denn, hier ist für Chaoten die schlechte, für alle anderen die gute Nachricht: Ohne Disziplin des Einzelnen und der Organisation selbst wird das Problem nicht zu lösen sein. Informationsspezialisten und IT sind gefordert, auch die technischen Rahmenbedingungen und Prozesslandschaft so zu definieren, dass zumindest technisch der Rahmen für Informationsorganisation gegeben ist. Damit ist die Aufgabe der Technik aber schon erledigt. Kein Tool der Welt kann Informationsflut alleine beseitigen. Nicht umsonst heißt die Überschrift der BASEX Studie “We Have Met The Enemy: He Is Us” – wir haben den Feind gefunden: wir selbst sind der Feind! Ohne Disziplin und konsequent angewandte und erlernte neue Arbeitstechniken ist dem Problem nicht beizukommen. Technologieunterstützung dazu gibt es genug, aber wie gesagt, die ist nur die halbe Miete. Es gibt eine Vielzahl von Arbeitstechniken, die unterschiedlichen Persönlichkeiten besser und weniger liegen werden, aber es ist bestimmt für jeden etwas Praktikables zu finden. 

Dazu gehört auch, Web 2.0 Angebote, also Blogs wie diesen, gezielt zu konsumieren, und sich nicht treiben zu lassen und weiter zu surfen, weil’s so nett ist (aber eben nur interessant und nicht mehr nützlich) – hier greift genau das Stichwort Disziplin: gezielt und konsequent Information konsumieren, und zwar jene, die wir als für uns notwendig und nützlich identifiziert haben. Wenn Zeit in großen Mengen am Ende des Tages übrig ist, kann ja noch fröhlich weitergechattet werden ;-) – meist ist die Zeit aber nicht übrig und man beantwortet Emails am Wochenende oder abends, Blackberry sei Dank … B-).

Fest steht jedenfalls, dass viel zu wenige Informationsspezialisten am Markt sein werden, wenn die betroffenen Unternehmen herausfinden, dass diese die Qualifikation haben, systematisch organisationale und persönliche Arbeitstechniken im Unternehmen einzuführen und mit den IT-Systemen abzustimmen. Es würde hier zu weit führen, aber auch in bereits zwei Tagen Seminar lassen sich Arbeitstechniken und Informationskompetenz erlernen, die dann im Unternehmen eingebracht werden können. Ich habe einige dieser Angebote recherchiert und stelle auf Wunsch gerne eine Liste an Seminaren, Anbietern und Ausbildungstipps zur Verfügung. Einfaches Email an mich reicht.

Wimblogger
wimblogger@googlemail.com