h1

Erfolg im Change Management. Wie? So.

Februar 9, 2010

Da sind die Menschen alle gleich, sie wollen gerne Spass haben – dann geht alles leichter. Auch change … Wenn man den Menschen versteht und mag, dann gehen viele Dinge ganz einfach … ;-)

happy day

Isabella Mader

h1

Learntec – einige Nachbetrachtungen

Februar 7, 2010

Auf der Learntec 2009 war ich ja in der Wissensmanagement Session von Prof. Dr. Stefan Güldenberg zu Gast und habe über unser Personal Learning Environment referiert. Der Vortrag war sehr gut besucht, voller Saal, was nicht alle Sessions von sich sagen konnten – manche hatten bloss 10 Zuhörer. Im Vergleich zu anderen Sessions, die über Web 2.0 Tools in der Hochschullehre berichteten, scheint unser Konzept tatsächlich zu den führenden Programmen zu gehören – mit den nachhaltigsten Erfolgen. Verpflichtende Twitter-Postings für Studenten und permanente Blogpostings schreiben zu müssen, um Noten zu erhalten, kann schon recht mühsam sein. Selbst zu entscheiden, welche Tools man wie intensiv verwenden möchte und mit wem man seine Lerngruppe bildet, und auch eine Arbeit darüber zu schreiben, wie man selbst mit diesen Tools arbeiten wird, scheint die bessere Variante. Mit zunehmender Semesterzahl zeigt sich bei uns, dass die Studierenden umfangreiche Twittergruppen haben, über Skype, XING und/oder facebook in Verbindung stehen, auf Mahara einen Blog führen und Arbeiten austauschen, und zwar weil sie es für nützlich halten – genau so, wie es in Unternehmen sein soll: auf den Nutzen abgestellt, und keine reine Produktion von textlichem Füllmaterial, das ohnehin keiner braucht. Das Verstehen des Nutzenbezugs steht bei uns im Vordergrund – weil es in der Praxis ebenso das Credo sein muss. Kritischer Verstand und Sachkenntnis, eine vielleicht recht nützliche Kombination ;-)

Anyway. Wieder zur Learntec.

Die Learntec hat seit heuer eine neue Leitung, Prof. Peter Henning, Informatikprofessor aus Karlsruhe (http://blog.learntec.de/?p=345). Er kam in einzelne Sessions für ein Statement von wenigen Minuten hereingeschneit und stellte sich und sein Konzept vor. Er plant statt rein eingeladener Vorträge nun einen Call for Papers, zu dem sich Interessierte frei bewerben können und der mit einem Peer-Review Prozess – wie bei den meisten anderen Konferenzen auch üblich – dazu führt, dass man im Falle des positiven Reviews zum Vortrag eingeladen wird.

Es scheint jedoch nicht ganz so friktionsfrei über die Bühne gegangen zu sein – der Wechsel an der Spitze: Der ehemalige Leiter der Learntec, Dr. Winfried Sommer, plant nämlich eine jeweils eigene e-Learning Konferenz in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Wunderbar, Konkurrenz schadet nicht ;-) .

Die Learntec hatte ca. 5600 Besucher. 99% davon fallen laut Messegesellschaft unter die Kategorie Fachpublikum, 86% sind an der Beschaffung von Weiterbildungstools beteiligt – was erfreulich für die Aussteller ist.

Die Ausstellung selbst war tatsächlich interessant, viele high-end Anbieter mit beeindruckenden Lösungen, speziell auch im Game Design und virtuellen Schulungsräumen, aber auch Anbieter von Lernkonzepten, e-Learning Tools, Web-Schulungsanbieter, verschiedene Suchmaschinendienste, usw. – und das alles recht international von Europa bis Indien (und das tatsächlich sehr innovativ: e-Learning für die Medizin – eine Operation als WBT, basierend auf  computertomografischen Animationen: http://www.witsindia.com/).

Laut Learntec Management war der Renner heuer bei Vorträgen das Thema Twitter http://blog.learntec.de/?p=360.

lg

Wimblogger
Isabella Mader

h1

Learntec mit Vortrag über unser Learning Environment

Februar 1, 2010

Die Funktionalitäten von Social Software erleichtern kollaborative Prozesse des Lernens und des Wissensmanagements. Deshalb eignen sie sich besonders für Blended Learning Konzepte in berufsbegleitenden Studiengängen an Universitäten und für das individuelle Lernen am Arbeitsplatz. Mit einem Personal Learning Environment aus Web 2.0 Anwendungen wurde an der Donau-Universität Krems ein lernbegleitendes Kollaborations-, Kommunikations- und Wissensmanagement-Instrument konzipiert. Der sich verändernden Informations-, Recherche-, Lern- und Wissenskultur wird damit Rechnung getragen. Durch die curriculare Verankerung haben Studierende zusätzlich zu ihrem Fachgebiet die Möglichkeit zum Aufbau von Informations- und Medienkompetenz.
Die Studierenden sammeln mit den Anwendungen selbst Erfahrungen, optimieren ihre eigene Lernumgebung und übertragen diese danach im Rahmen einer Transferarbeit in den betrieblichen Alltag.
Aus den Erfahrungen wurde schließlich ein erster Entwurf für ein Corporate Learning Environment abgeleitet, der im Rahmen des Vortrags ebenfalls vorgestellt wird.

Lösungsansätze
Die Kompetenzentwicklung wird in dem beschriebenen Modell entlang eines dreiteiligen Systems von Lernmanagement-Prozessen, den eigentlichen Lernprozessen (Kernprozesse) und den Unterstützungsprozessen des Lernens angeordnet. Social Software Anwendungen wurden dann entsprechend ihres möglichen Leistungsbeitrags eingesetzt und den einzelnen Prozessen und den zu entwickelnden Kompetenzfeldern zugeordnet.

Mein Vortrag darüber bei der Learntec am 2.2.2010, Karlsruhe, in der Session Wissensmanagement 1, ab 11 Uhr

http://tinyurl.com/learntec-mader

lg

Isabella Mader

h1

Screencasting Software – gute Review-Seite

Januar 10, 2010

Eine gute Hilfe zur Auswahl von Software, die z.B. für Tutorials die Vorgänge am Bildschirm mitfilmt, bietet dieser Blog:

http://labnol.blogspot.com/2005/05/screencasting-to-help-your-mom.html

h1

8 beste Regeln für totalen Stillstand im Unternehmen

November 21, 2009

Na das ist ja vielleicht ein Hit: Peter Kruse’s 8 Lieblingsregeln für totalen Stillstand im Unternehmen – wie Change Management und Veränderungen sicher schief gehen … ;-)

Bittesehr:

Viel Spass!

Wimblogger

h1

Interview mit Peter Kruse: Wie reagieren Menschen auf wachsende Komplexität?

November 21, 2009

Bei diesem Video empfiehlt sich vorab ein “Beipacktext” -Achtung, kann süchtig machen.  Trotzdem empfehle ich dieses Video – wissend, dass voraussichtlich alle, die es sehen, die anderen Interviews und Videos mit Prof. Peter Kruse auch werden sehen wollen. So what – es ist eine Wohltat, so viel Erfahrung, Carisma und Weitblick zu erleben – und ich vergönne es allen Lesern hier von Herzen ;-) .

Dazu passende Literaturempfehlung:  Kruse, Peter:  Erfolgreiches Management von Instabilität

Und: Peter Kruse über Changemanagement: http://www.youtube.com/watch?v=FLFyoT7SJFs

Viele Grüße

Wimblogger / Isabella Mader

h1

Infromationsflut: Selbsttest Burn-Out

November 18, 2009

Wir haben ja gemeinsam auch am Thema Informationsüberfluss gearbeitet. In diesem Zusammenhang kamen wir natürlich auch am Thema Burn-Out vorbei – das ganz nahe ist als Schwelle, wenn wir nicht bewußt die Work-Life-Balance managen, und auch die E-Mail-Flut in den Griff kriegen  -wie auch immer durch Arbeitsmethoden (2 Stunden Auszeit pro Tag oder Woche für konzentriertes Arbeiten ohne Unterbrechung usw.) oder Etiketten (DIA-E-Mail-Handlingetikette – beim Weitersenden von Mails ein D voran bedeutet Dringend, I bedeutet “zur Information” und A bedeutet “Aktion”. Viele mehr Ideen können geboren und verwendet werden. Wichtig ist bloss, dass wir handeln und uns nicht passiv überrollen lassen …

Hier gibt es einen spannenden Test zur Selbsteinstufung des Risikos – dauert nur 5 Minuten, keine Sorge, es bleibt genug Zeit zum weiteren E-Mail-Bearbeiten *hehe*

http://www.beratung-hilft.de/app/pretest/index.do

LG

Wimblogger

h1

Veranstaltungstipp: Coaching Convention Wien 27./28. Nov. 2009

November 13, 2009

Termin für Change Management und Coaching Interessierte, organisiert vom bekannten Moderator und Coach Alexander Maria Faßbender, mit einer ganzen Reihe interessanter Referenten:

Coaching Convention 2009 in Wien am 27. + 28.11.2009

Veranstaltungsort ist das Hotel Kaiserpark Schönbrunn.

Mehr gibt es hier:

http://www.coaching-convention.de/wien-2009/coaching-convention-wien-2009.html

h1

Wissensmanagement Tage Stuttgart

September 14, 2009
Die Stuttgarter Wissensmanagement Tage finden heuer am 10. und 11. November 2009 in der Liederhalle Stuttgart statt.
Details und Programm gibt’s hier:

http://www.wima-tage.de/programm/dienstag-10-november-2009-2/

Am 10.11. um 10:00 halten Herr Prof. Dr. Herget und Frau Isabella Mader, MSc, vom Zentrum für Wissens- und Informationsmanagement einen Vortrag mit dem Titel: Personal Learning Environment: Arbeiten und Lernen im Web 2.0″.

Die Schwerpunktthemen heuer sind:

  • Wissensmanagement in Krisenzeiten: Immaterielle Werte als Währung der Zukunft
  • Verborgene Schätze heben – Erfahrungswissen sichern
  • Persönliches Wissensmanagement: Die eigenen Ressourcen im Griff
  • Open Source: Wissensmanagement für jedermann
  • Social Software, Wikis, Blogs und RSS: Vernetztes Arbeiten im Web 2.0
  • Mit Prozessmanagement auf direktem Weg zum Ziel: Organisationsabläufe verschlanken, Geschäftsprozesse optimieren
  • Innerbetriebliche Wissensweitergabe: Reden Sie noch oder kommunizieren Sie schon?
  • Software, Intranet, Suchtechnologien: Mit technischen Raffinessen gegen die Informationsflut
  • Gemeinsam mehr erreichen: Wissensarbeit in Projektteams

Workshops:

  • Das ABC des Wissensmanagements: Kompaktes Know-how für den Unternehmensalltag
  • Debriefing: Implizites Wissen sichern – kostspielige Wissensverluste vermeiden
  • Unternehmenskommunikation / Interne Kommunikation
  • Persönliches Wissensmanagement: Vom Ich zum Wir – Selbst- und Zeitmanagement als Bausteine der Wissensarbeit